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Neuromarketing und Web Neuroscience
Neuromarketing als Schnittstelle im Online Marketing

Was verstehen wir unter Neuromarketing?

Was ist mit Web Neuroscience gemeint?

Neuromarketing beinhaltet die Nutzung von Methoden, wie zum Beispiel die funktionelle Magnetresonanztomographie, fMRT oder fMRI (für Englisch functional magnetic resonance imaging) und die Elektroenzephalografie (kurz EEG genannt). Ein großes Forschungsziel ist es, zu sehen und zu verstehen, welche Bereiche an Hirnarealen bei der Betrachtung bestimmter Werbeformen stimuliert werden. Die daraus resultierenden Erkenntnisse werden in der Hirnforschung und im Marketing genutzt.

Neuromarketing im Internet

Neuromarketing im Internet, auch Web Neuroscience genannt, setzt sich intensiv mit der neurowissenschaftlichen Grundlagenforschung auseinander. In diesem Zusammenhang werden unterschiedliche Marketingstrategien analysiert, um möglichst viele relevante Informationen aus den verschiedensten Aktivitäts- und Kaufverhalten der Kunden zu gewinnen. Hierzu zählen unsichtbare Zustände und Kaufentscheidungen die überwiegend im Unterbewusstsein getroffen werden. Führende Marketing Agenturen verarbeiten diese Informationen und nutzen diese insbesondere dafür, Marken, Produkte und Leistungen optimal bei den jeweiligen Zielgruppen zu positionieren. Noch vor einigen Jahren konnten sich die internationalen Marketing-Koryphäen nicht vorstellen, dass Neuromarketing einen gesonderten Platz im Online Marketing bekommt. Heute gehört es zumindest bei den professionellen Agenturen zum Alltag.

Multisensorische Verstärkung im Neuromarketing

Die multisensorische Verstärkung spielt im Neuromarketing eine besondere Rolle. „Mensch, das habe ich doch schon mal gesehen oder gehört“ Eine parallele Vermittlung von Produktinformationen auf mehreren Sinneskanälen verstärkt die neuronalen Wirkungsmechanismen. Die Botschaften eines Online Shops oder einer Business Website können sich die User viel besser merken. Die neuronalen Aktivitäten addieren die vom Online Einkäufer wahrgenommenen Sinne. Wenn Besucher einer Webseite Texte lesen, behalten diese nur knapp 9 % dieser Informationen. 19 % sind es beim Hören. 30 % behalten die User durch das Sehen. 50 % der Informationen behalten die Kunden durch die Kombination Sehen und Hören, 72 % durch Sprechen und Sehen und fast 90 % durch Handeln, Mitmachen und Erleben. Diese Werte können leicht variieren und wurden aus verschiedenen Studien entnommen. Jetzt wissen wir wo der Hund begraben liegt. Interaktive Elemente auf einer Webseite hinterlassen nicht nur einen bleibenden Eindruck. Die User können viele mehr Informationen aufnehmen als auf anderen Webseiten oder Shops. Das Online-Einkäufer-Hirn wandelt sämtliche Eindrücke und multisensorische Ereignisse zu einer kognitiven Wahrnehmungseinheit. Hätten Sie das gewusst?

Alter Schwede! Webseiten und Online Shops multisensorisch zu gestalten, stellen im Neuro-Webdesign enorme Herausforderungen dar. Die Diskussionen zwischen unseren SEOs und unseren Webdesignern laufen heiß,aber nicht leer. In den Diskussionen geht es um die Usability, die Wahrnehmung und um die Performance der Webprojekte. Fazit: Je mehr Sinne beim Online Shopping oder bei einem Besuch einer Webseite angesprochen werden, desto größer und effektiver ist die Werbewirkung. Multisensorische Botschaften können nicht nur Emotionen hervorrufen, sondern auch zu Kaufentscheidungen führen. Damit Sie sich nicht weiterhin auf dem konventionellen Holzweg befinden, berücksichtigen wir in der Webentwicklung auch die wichtigsten Bestandteile des multisensorischen Marketings. Das geht auf keine Kuhhaut? Mein lieber Scholli. Unsere fünf Sinne verarbeiten sekündlich 15 Millionen Bits an Daten. Wahnsinn oder nicht? Der erste Eindruck zählt. Unser bewusstes Erleben verarbeitet zeitgleich nur 50-80 Bits. Aktuelle Forschungsberichte zeigen, dass Besucher von Online Shops innerhalb von weniger als einer halben Sekunde sich ein erstes Urteil bilden. Bei den Besuchen von Webseiten ist es identisch. Den Nagel im E-Commerce auf den Kopf treffen? Dies wird nicht ganz einfach sein, aber auch nicht unmöglich. Es lohnt sich innherhalb des Online-Marketing-Mixes umzudenken.

Wir als Online- und Neuromarketing-Begeisterte danken Herrn Gallese und Herrn Rizzolatti für die Entdeckung der Spiegelneuronen. Wir empfinden, wenn andere Menschen empfinden. Ob Trauer, Liebe oder Freude. Sie kennen das bestimmt. Die Tränen kullern bei einem sehr traurigen Film. Dafür sind die Spiegelneuronen verantwortlich. Spiegelneuronen sind ein System im Gehirn, welches Stimmungen und Gefühle anderer Menschen beim Empfänger zum Auslösen bringt. Das verrückte an diesen Nervenzellen ist, dass sie bereits Signale aussenden, wenn ein Mensch eine Handlung nur beobachtet. Die Nervenzellen bei dem Gegenüber reagieren so, als wäre man quasi selbst Akteur oder Opfer. Sie haben sich doch bestimmt schon einmal richtig heftig bei einem Horrorfilm erschrocken oder nicht?

Für die Platzierung von Produkten im Internet tragen Spiegelneuronen eine besondere Bedeutung. Für die Produktplatzierung auf Webseiten und Onlineshops können sich Agenturen diese Themen zu Nutze machen. Einige wenige Neuromarketing Agenturen fackeln nicht lange. Sie nutzen das Wissen der Spiegelneuronen im E-Commerce schon länger. Um Einkaufserlebnisse in einem Onlineshop hervorzurufen, muss der Reiz selbst nicht unmittelbar erlebt werden. Reize können multisensorisch übermittelt werden. Das Zeigen und das Vormachen (Mode, Anziehen, Sportartikel, Autos, Luxuswaren) besitzen, wie im wahren Leben, eine wichtige Funktion. Inhalte und Produkte in Online Stores können somit erlebbar gemacht werden.

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